{"id":718,"date":"2012-11-20T14:29:46","date_gmt":"2012-11-20T13:29:46","guid":{"rendered":"http:\/\/smartblue.skentwicklung.de\/?p=718"},"modified":"2026-09-03T17:35:06","modified_gmt":"2026-09-03T15:35:06","slug":"schneelasten-als-langfristige-gefahr-fuer-solarertrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smartblue.de\/en\/schneelasten-als-langfristige-gefahr-fuer-solarertrag\/","title":{"rendered":"Schneelasten als langfristige Gefahr f\u00fcr Solarertrag"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vielfach legt sich bereits der Nachtfrost auf die Solaranlagen, bis zu l\u00e4nger anhaltenden Schneef\u00e4llen ist es nicht mehr weit. Anlagenbesitzer sollten sich jedoch weniger um die kurzfristigen Ertragseinbr\u00fcche durch Schneebedeckung sorgen, sondern vielmehr um m\u00f6gliche Folgesch\u00e4den, Denn Schneelasten sind eine Gefahr f\u00fcr den Solarertrag. Schneelasten und K\u00e4lte k\u00f6nnen leicht Module, Halterung, Elektronik oder Verkabelung besch\u00e4digen \u2013 die Folge sind h\u00e4ufig unbemerkte Ertragsausf\u00e4lle in den Sommermonaten. Monitoring und Vergleich mit historischen Daten spielen hier eine Schl\u00fcsselrolle.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schneelasten als langfristige Gefahr f\u00fcr Solarertrag<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der erste Schein tr\u00fcgt: Nicht die verschneiten Solarmodule sind es, die den Stromertrag signifikant beeinflussen, sondern die h\u00e4ufig unentdeckten Folgesch\u00e4den. Obwohl sich <a href=\"https:\/\/smartblue.de\/lexikon\/photovoltaik\/\">Photovoltaik<\/a> grunds\u00e4tzlich auch zur Winterzeit lohnt, produzieren die Anlagen das Gros des Stroms doch von Fr\u00fchling bis Herbst; neben der Sonnenscheindauer ist der flachere Einstrahlwinkel im Winter hierf\u00fcr hauptverantwortlich. Verschneite Anlagen sind daher weniger ein Hemmnis \u2013 vor allem bei Montagewinkeln gr\u00f6\u00dfer als 30 Grad rutscht der Schnee schnell wieder ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als problematisch k\u00f6nnen sich jedoch die Lasten erweisen, die durch die Schneedecke auftreten: Gerade bei nassem Schnee liegen schnell 80&nbsp;Kilogramm und mehr pro Quadratmeter an, in Bergregionen kann dieser Wert leicht doppelt so hoch sein. Friert der Schnee fest, k\u00f6nnen Module auf Dauer besch\u00e4digt werden. Relativ schnell kann es au\u00dferdem passieren, dass Halterungen und damit auch die Verkabelung in Mitleidenschaft gezogen werden. Prek\u00e4r: Da Module meist per Reihenschaltung in Strings miteinander verbunden sind, reicht bereits eine Schadstelle, um die Leistung eines ganzen Strings dauerhaft negativ zu beeintr\u00e4chtigen. R\u00e4umversuche bergen jedoch die Gefahr zus\u00e4tzlicher Sch\u00e4den sowie Unf\u00e4lle und sollten daher unterlassen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201ePhotovoltaikkraftwerke sind von kalter Witterung durchaus betroffen, h\u00e4ufig langfristig. Wir empfehlen, die Anlagen nach M\u00f6glichkeit im Fr\u00fchjahr einer erweiterten Sichtpr\u00fcfung zu unterziehen. Zumindest teilweise k\u00f6nnen so Defekte erkannt oder vermieden werden, etwa bei sich l\u00f6senden Steckverbindungen oder br\u00fcchigen Kabeln\u201c, erkl\u00e4rt G\u00fcnter Seel, Vorstand der smartblue AG. \u201eGrunds\u00e4tzlich bieten jedoch nur moderne Monitoring-L\u00f6sungen die n\u00f6tige Gewissheit und Sicherheit, dass eine Solaranlage in den auf den Winter folgenden Monaten den optimalen Ertrag liefert. Ohne \u00dcberwachung besteht die Gefahr, dass Anlagen dauerhaft unerkannt unter Plan laufen. Die Folge sind betr\u00e4chtliche Auswirkungen auf Rendite oder den produzierten Strom.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Monitoring und Dokumentation helfen bei Versicherungs- und Garantiefragen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entsprechende \u00dcberwachungsl\u00f6sungen sollten neben einem Benchmarking auch Langzeitdaten ber\u00fccksichtigen. Besonders wichtig f\u00fcr die kalte Jahreszeit ist eine detaillierte Analyse der Daten \u2013 gerade bei Schneefall liefern viele Monitoring-L\u00f6sungen Fehlermeldungen; Wartungstechniker werden in der Folge unn\u00f6tig zu Anlagen geschickt. Eine intelligente Datenanalyse hingegen erkennt, wenn Schnee liegt, etwa indem sie die Daten von Wettersatelliten ber\u00fccksichtigt. Auf diese Weise k\u00f6nnen Anlagenbetreiber im Fr\u00fchjahr zuverl\u00e4ssig erkennen, ob die Leistungswerte noch stimmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Anlagenbesitzer, die \u00fcber ein <a href=\"https:\/\/smartblue.de\/lexikon\/photovoltaik\/\">Photovoltaik<\/a>-Monitoring verf\u00fcgen, m\u00fcssen einige Aspekte beachten. Insbesondere gilt, Fehlermeldungen zu dokumentieren. Auch sollten die festgestellten Sch\u00e4den nach M\u00f6glichkeit festgehalten werden. Wenn etwa Schneelasten einen Defekt verursacht haben, k\u00f6nnen Fotos bei der sp\u00e4teren Regulierung des Schadens durch eine Versicherung hilfreich sein. Auch Sch\u00e4den an Modulen sollten wenn m\u00f6glich als Bild festgehalten werden. Gemeinsam mit der Datenauswertung einer \u00dcberwachungsl\u00f6sung f\u00fcr die Solaranlage k\u00f6nnen sich Defekte so einfach zuordnen lassen, so dass Hersteller den n\u00f6tigen Nachweis f\u00fcr Garantieleistungen vorliegen haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielfach legt sich bereits der Nachtfrost auf die Solaranlagen, bis zu l\u00e4nger anhaltenden Schneef\u00e4llen ist es nicht mehr weit. Anlagenbesitzer sollten sich jedoch weniger um die kurzfristigen Ertragseinbr\u00fcche durch Schneebedeckung sorgen, sondern vielmehr um m\u00f6gliche Folgesch\u00e4den, Denn Schneelasten sind eine Gefahr f\u00fcr den Solarertrag. 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