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Schlagwort: Betriebsführung

Neue Richtlinien und Steuern: Das ändert sich für Photovoltaik-Investoren 2023

Das vergangene Jahr 2022 war gekennzeichnet von zahlreichen Krisen. Gerade die Energiekrise stand im Fokus der Berichterstattung in den Medien. Verbraucher und Unternehmen kämpfen neben den Gaspreisen mit stetig steigenden Strompreisen, sodass die Relevanz von erneuerbaren Energien in Form von Photovoltaik gewachsen und in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist. Als Resultat erfreut sich Photovoltaik bei Investoren einer großen Beliebtheit. Immerhin sind Investitionen im großen Rahmen wie beispielsweise für Solarparks förderfähig – und sie sollen weiter gefördert werden. Allerdings hält das Jahr 2023 hierzu Veränderungen bereit. Für das Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, sind im Juli 2022 einige Änderungen beschlossen worden, die nach einer finalen Änderung im Oktober 2022 zum 01.01.2023 in Kraft treten. Die Regierung hat damit innerhalb von zwei Jahren aufgrund des gesteigerten öffentlichen Interesses für grundlegende Veränderungen gesorgt. In diesem Beitrag erklären wir, welche Regeln ab dem Jahr 2023 für das EEG gelten und was sich ändert.

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Technische Betriebsführung von Bestandsanlagen

Der Kauf von Photovoltaik-Bestandsanlagen (kurz: PV-Bestandsanlagen) ist eine begehrte Anlageform. Darunter versteht man den Kauf einer Photovoltaik-Anlage auf einer fremden, gepachteten Dachfläche, die über einen bestimmten Zeitraum gepachtet wurde. Der Kauf einer solchen Anlage bringt viele Vorteile mit sich.

Der hauptsächliche Vorteil beim Kauf von Bestandsanlagen besteht darin, dass die Anlage bereits gebaut und angeschlossen wurde und damit sofort Erträge einbringt. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass aufgrund der Abrechnungen der vergangenen Jahre genau ersichtlich ist, wie gut die Solaranlage wirtschaften konnte. Somit ist es möglich, eine genaue Ertragsprognose für die Restlaufzeit aufzustellen.

Haben Sie gerade eine PV-Bestandsanlage in Ihre technische Betriebsführung übernommen? Dann sollten Sie jetzt unbedingt eine Bestandsaufnahme der neuen Photovoltaikanlage vornehmen. Denn bevor mit dem operativen Monitoring mittels einer Monitoring-Software gestartet werden kann, sind in vielen Fällen erst mehrere vorbereitende Maßnahmen bei Bestandsanlagen erforderlich. In diesem Beitrag geben wir Ihnen einen Überblick über häufige Probleme bei neu übernommenen Bestandsanlagen und deren Lösungsmöglichkeiten.

Vorteile von PV-Bestandsanlagen

  • Sofortige Einnahmen: Durch den Kauf von bestehenden Solaranlagen können Sie sofort Einnahmen generieren. Für eine neu gebaute Photovoltaik-Anlage müssen Sie in der Regel ein Jahr Geduld mitbringen, bis die PV-Anlage an das Stromnetz angeschlossen ist und Erträge erwirtschaftet.
  • Hohe Sicherheit: Indem Sie eine Bestandsanlage kaufen, profitieren Sie von der höchstmöglichen Sicherheit, da die PV-Anlage bereits besteht. Die Anlage kann besichtigt und eventuelle Risiken oder Probleme damit ausgeschlossen werden.
  • Genaue Ertragsprognose: Beim Kauf von bestehenden PV-Anlagen liegen die Abrechnungen der bisherigen Jahre normalerweise bereits vor. Sie können daher anhand der bisherigen Wirtschaftlichkeit eine sehr genaue Prognose für die kommenden Jahre bis zum Ende der Laufzeit erstellen. Sie wissen exakt, was Sie voraussichtlich erwirtschaften werden.

Hohe Steuervorteile: Die Steuervorteile einer Photovoltaik-Anlage als Photovoltaik-Direktinvestment sind sehr begehrt. Besonders die Nutzung des Investitionsabzugsbetrages (IAB) ist für viele Steuerzahler ein großer Vorteil, wenn es darum geht, Steuerzahlungen in eigenes Vermögen zu verwandeln.

Auf diese Punkte sollten Sie bei Bestandsanlagen achten:

Eine PV-Anlage sollte nicht nur regelmäßig gewartet, sondern auch auf eventuelle Schäden überprüft werden. Das gilt erst recht für große Bestandsanlagen mit mehreren tausend Modulen. Bei in die Jahre gekommenen Installationen gibt es zudem häufig Optimierungsbedarf. Überprüfungs- und Instandsetzungsarbeiten insbesondere an größeren Photovoltaik-Anlagen werden aber oftmals unterschätzt. Bei der technischen Betriebsführung von Bestandsanlagen geht es nicht nur um die reine Installationsarbeit, sondern um einen durchaus komplexen Sachverhalt, der zu gravierenden Betreiberrisiken führen kann. Oftmals schlummern diese Risiken unentdeckt und der Betreiber ist sich seiner Verantwortung nicht bewusst.

Sicherstellen der Kommunikation

Photovoltaikanlagen sind heute komplexe IT-Systeme, die mit anderen komplexen Systemen bei den Direktvermarktern und Netzbetreibern Informationen austauschen. Innerhalb einer Photovoltaikanlage stellt der Datenlogger eine zentrale Überwachungseinheit dar. Bei großen Anlagen ist darauf zu achten, dass er über die notwendigen Schnittstellen zu den Wechselrichtern, Sensoren und Messsystemen verfügt und diese zuverlässig auslesen und wenn nötig steuern kann. Erst wenn alle Geräte innerhalb der PV-Konfiguration miteinander einwandfrei kommunizieren können, machen die Folgeschritte Sinn. Daher sollten Sie bei der technischen Betriebsführung von Bestandsanlagen auf das Prüfen der folgenden, gängigen Kommunikationsstrecken in PV-Anlagen achten.

  • Verbindung zwischen Datenloggern und Wechselrichter
  • Verbindung zwischen Datenlogger und Monitoring-Portal
  • Rundsteuerempfänger bzw. Parksteuerung
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Datenerhebung mit dem smartblue Datenlogger

Der smartblue Datenlogger ist eine spezielle Hardware für das Monitoring von Solar-Anlagen jeder Größenordnung. Die Lösung ist mit nahezu allen marktgängigen Komponenten der Mess- und Regeltechnik kompatibel und sehr schnell eingesetzt.

Prüfen der Anlagendokumentation

Grundsätzlich sollte jeder Anlagenbetreiber nach erfolgreicher Installation der PV-Anlage eine ausreichende Dokumentation über die Installation erhalten. Gerade bei übernommenen Bestandsanlagen sind im Laufe der Zeit viele verschiedene Dienstleister auch nach der Inbetriebnahme an Wartung und Erweiterung der PV-Konfiguration beteiligt. Deshalb ist die Anlagendokumentation oft „Stückwerk“ und in Teilen oder sogar vollständig veraltet oder lückenhaft. Mit den folgenden Checks bringen Sie Ihre Dokumentation wieder auf den neuesten Stand und finden heraus, ob und wo etwas fehlt.

  • Fehlende / Fehlerhafte PV-Stringpläne: Bei dem Bau der Anlagen wird oft nicht die geplante Verschaltung der PV-Strings/Module umgesetzt. Diese Änderungen werden häufig nicht in den Anlagendokumentationen angepasst. Dadurch sind Ertragsvergleiche zwischen kombinierten String-Bündeln nicht mehr möglich und Ausfälle von einzelnen Strings eines Bündels werden schwer zu erkennen.
  • Plausibilitätsprüfung der Modulverschaltung: Bei den meisten heute installierten Photovoltaikanlagen werden Stringwechselrichter eingesetzt. Dabei werden die Photovoltaik-Module je nach Anzahl und Verschattungssituation, zu einzelnen Strängen möglichst gleicher Modulleistung zusammengeschaltet. Trifft man eine geeignete Modul-Wahl bei der Verschaltung der Strings, erzielen diese Photovoltaikanlagen trotz Reihenschaltung und Verschattungen auch sehr gute Wirkungsgrade.

  • PV-Stringanzahl und PV-Stringlänge bestimmen: Sobald die Daten aus der Anlagendokumentation in die Monitoring-Software eingepflegt wurden, können Sie die Anzahl der an den Wechselrichtereingang parallel geschalteten PV-Strings und die Länge der PV-Strings (Anzahl der in Reihe geschalteten PV-Module) bestimmen.

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Überwachen Sie Ihre PV-Anlagen mit Smart Monitor!

Das Smart Monitor Web-Portal zeigt Ihnen übersichtlich alle wichtigen Daten Ihrer Energieanlagen auf allen Geräten wie PC, Laptop, Tablet oder Smartphone. Die Anlagendaten werden unabhängig vom Hersteller der Hardwarekomponenten wie z.B. Wechselrichter, Speichersystem, Verbrauchszähler oder Datenlogger einheitlich dargestellt und in einer Portfolioansicht zusammengefasst. Alles Wichtige auf einen Blick!

Prüfung der Anlagenperformance

Alle Ihre PV-Komponenten sind miteinander verbunden, die Kommunikation funktioniert und auch die saubere Konfiguration in Ihrer Monitoring-Software ist gewährleistet. Fertig! Oder nicht? Mit den folgenden Schritten machen Sie noch einmal einen letzten Initialcheck. Wir legen Ihnen diesen Schritt nahe, bevor Sie in das operative Monitoring übergehen. Oft fallen auch in dieser Phase noch einige Besonderheiten oder Umstände auf. Diese können die Messungen beeinflussen, wenn man sie nicht vor Beginn des laufenden Monitorings erkennt und berücksichtigt oder bereinigt.

  • Prüfung auf anlagenspezifische Ertragseinbußen (z.B. Verschattung)
  • Prüfung auf Ertragseinbußen verursacht durch Umwelteinflüsse (z.B. Verschmutzung, Bewuchs usw.)


Haben Sie Fragen zur technischen Betriebsführung von Bestandsanlagen?

Bei der technischen Führung von Bestandsanlagen geht es also nicht nur um die Instandsetzung von dokumentierten Mängeln, sondern um Prozesssicherheit, Konformität und Minimierung von Betreiberrisiken. Benötigen Sie Unterstützung bei der Überwachung Ihrer Solaranlagen oder von ganzen PV-Parks helfen wir Ihnen über unser Operatives Monitoring gerne weiter. Kontaktieren Sie uns hierzu einfach!

Das Problem fehlender oder fehlerhafter String-Pläne

Wer Bestandsanlagen in die technische Betriebsführung übernimmt, kennt das Problem von mangelhaften, unvollständigen oder sogar nichtexistierenden Anlagendokumentationen. Um eine PV-Anlage technisch überwachen zu können, muss aber die Konfiguration der Anlage bekannt sein und im Monitoring-Portal hinterlegt werden. Ist die exakte Verschaltung der Photovoltaikmodule nicht bekannt, kann dies dazu führen, dass man Defekte wie z.B. Ausfälle von PV-Strings nicht bemerkt. Auch ein Vergleich der spezifischen Werte der Geräte ist dann nicht möglich, dies kann zu unzähligen unnötigen Fehlermeldungen führen. Bevor man eine PV-Anlage überwachen kann, muss man also die Anlagenkonfiguration sorgfältig überprüfen. Der Aufwand, die Verschaltung der PV-Module am Monitor zu überprüfen, kann sehr groß sein. Verglichen mit den Folgen eines unbemerkten Defekts ist er jedoch gering. Und allein die unzähligen Falschmeldungen, die durch falsch hinterlegte Verschaltungen verursachen werden, zu bearbeiten, ist auf Dauer deutlich aufwendiger. In diesem Beitrag befassen wir uns daher mit dem Problem fehlender oder fehlerhafter String-Pläne.

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Smartblue auf der PV Operations Europe 2018

Smartblue präsentiert sich dieses Jahr erstmalig auf der PV Operations Europe am 13. und 14. Februar, eine der führenden Messen weltweit rund um das Thema technische Betriebsführung in der Photovoltaik. Dort stellen wir unser umfassendes Portfolio an Lösungen vor.

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Das war unsere Intersolar 2017

Für Smartblue gab es auf der diesjährigen Intersolar wieder einige interessante Entwicklungen zu beobachten. Nachdem das „Sammeln“ von Messdaten bei den meisten professionell geführten Projekten inzwischen zum Standard gehört, beschäftigen sich zunehmend die Investoren in PV-Projekten mit der laufenden und historischen Analyse der dadurch anfallenden Datenbestände.

Sie erwarten von Ihren Betriebsführern in diesen Bereichen nicht mehr nur die technischen Voraussetzungen, sondern auch die nötige Kompetenz um aus den Datenpools die richtigen Schlüsse zu ziehen damit die Rentabilität Ihrer Assets auf einem optimalen Stand bleibt. Zudem gab es auf regionaler Ebene ein verstärktes Interesse an Monitoringlösungen zur Betriebsführung und Asset-Management-Dienstleistungen von Firmen und Beratern aus Ländern des Nahen Ostens.

Smartblue selbst konzentrierte sich zuletzt darauf den Smart Control Leitstand noch einfacher und effizienter bedienbar zu machen. Als Resultat daraus stellten wir unseren Besuchern am Stand das neue Dashboard unserer Betriebsführungslösung Smart Control Leitstand vor. Das Dashboard gibt Servicepersonal zukünftig einen schnellen und umfassenden Überblick über den Status sowie die spezifischen Energie- und Leistungswerte einer Anlage. Auf einen Blick sind somit alle wichtigen Werte und kritischen Zustände einer überwachten Anlage erkennbar.

Großes Interesse unserer Standbesucher galt auch den Smartblue Hardware-Lösungen. Zusätzlich zum Smartblue Datenlogger bieten wir unseren Kunden Lösungen zu Parksteuerung, Direktvermarktung und Energiemanagement, welche alle ideal auf die Zusammenarbeit mit dem Smart Control Leitstand abgestimmt sind.

Wir sagen danke für viele neue Kontakte und Interessenten im Jahr 2017 sowie das rege Interesse an unserem Angebot und freuen uns auf die Intersolar 2018!