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Tag: Portfoliomanagement

Technische Betriebsführung von Bestandsanlagen

Der Kauf von Photovoltaik-Bestandsanlagen (kurz: PV-Bestandsanlagen) ist eine begehrte Anlageform. Darunter versteht man den Kauf einer Photovoltaik-Anlage auf einer fremden, gepachteten Dachfläche, die über einen bestimmten Zeitraum gepachtet wurde. Der Kauf einer solchen Anlage bringt viele Vorteile mit sich.

Der hauptsächliche Vorteil beim Kauf von Bestandsanlagen besteht darin, dass die Anlage bereits gebaut und angeschlossen wurde und damit sofort Erträge einbringt. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass aufgrund der Abrechnungen der vergangenen Jahre genau ersichtlich ist, wie gut die Solaranlage wirtschaften konnte. Somit ist es möglich, eine genaue Ertragsprognose für die Restlaufzeit aufzustellen.

Haben Sie gerade eine PV-Bestandsanlage in Ihre technische Betriebsführung übernommen? Dann sollten Sie jetzt unbedingt eine Bestandsaufnahme der neuen Photovoltaikanlage vornehmen. Denn bevor mit dem operativen Monitoring mittels einer Monitoring-Software gestartet werden kann, sind in vielen Fällen erst mehrere vorbereitende Maßnahmen bei Bestandsanlagen erforderlich. In diesem Beitrag geben wir Ihnen einen Überblick über häufige Probleme bei neu übernommenen Bestandsanlagen und deren Lösungsmöglichkeiten.

Vorteile von PV-Bestandsanlagen

  • Sofortige Einnahmen: Durch den Kauf von bestehenden Solaranlagen können Sie sofort Einnahmen generieren. Für eine neu gebaute Photovoltaik-Anlage müssen Sie in der Regel ein Jahr Geduld mitbringen, bis die PV-Anlage an das Stromnetz angeschlossen ist und Erträge erwirtschaftet.
  • Hohe Sicherheit: Indem Sie eine Bestandsanlage kaufen, profitieren Sie von der höchstmöglichen Sicherheit, da die PV-Anlage bereits besteht. Die Anlage kann besichtigt und eventuelle Risiken oder Probleme damit ausgeschlossen werden.
  • Genaue Ertragsprognose: Beim Kauf von bestehenden PV-Anlagen liegen die Abrechnungen der bisherigen Jahre normalerweise bereits vor. Sie können daher anhand der bisherigen Wirtschaftlichkeit eine sehr genaue Prognose für die kommenden Jahre bis zum Ende der Laufzeit erstellen. Sie wissen exakt, was Sie voraussichtlich erwirtschaften werden.

Hohe Steuervorteile: Die Steuervorteile einer Photovoltaik-Anlage als Photovoltaik-Direktinvestment sind sehr begehrt. Besonders die Nutzung des Investitionsabzugsbetrages (IAB) ist für viele Steuerzahler ein großer Vorteil, wenn es darum geht, Steuerzahlungen in eigenes Vermögen zu verwandeln.

Auf diese Punkte sollten Sie bei Bestandsanlagen achten:

Eine PV-Anlage sollte nicht nur regelmäßig gewartet, sondern auch auf eventuelle Schäden überprüft werden. Das gilt erst recht für große Bestandsanlagen mit mehreren tausend Modulen. Bei in die Jahre gekommenen Installationen gibt es zudem häufig Optimierungsbedarf. Überprüfungs- und Instandsetzungsarbeiten insbesondere an größeren Photovoltaik-Anlagen werden aber oftmals unterschätzt. Bei der technischen Betriebsführung von Bestandsanlagen geht es nicht nur um die reine Installationsarbeit, sondern um einen durchaus komplexen Sachverhalt, der zu gravierenden Betreiberrisiken führen kann. Oftmals schlummern diese Risiken unentdeckt und der Betreiber ist sich seiner Verantwortung nicht bewusst.

Sicherstellen der Kommunikation

Photovoltaikanlagen sind heute komplexe IT-Systeme, die mit anderen komplexen Systemen bei den Direktvermarktern und Netzbetreibern Informationen austauschen. Innerhalb einer Photovoltaikanlage stellt der Datenlogger eine zentrale Überwachungseinheit dar. Bei großen Anlagen ist darauf zu achten, dass er über die notwendigen Schnittstellen zu den Wechselrichtern, Sensoren und Messsystemen verfügt und diese zuverlässig auslesen und wenn nötig steuern kann. Erst wenn alle Geräte innerhalb der PV-Konfiguration miteinander einwandfrei kommunizieren können, machen die Folgeschritte Sinn. Daher sollten Sie bei der technischen Betriebsführung von Bestandsanlagen auf das Prüfen der folgenden, gängigen Kommunikationsstrecken in PV-Anlagen achten.

  • Verbindung zwischen Datenloggern und Wechselrichter
  • Verbindung zwischen Datenlogger und Monitoring-Portal
  • Rundsteuerempfänger bzw. Parksteuerung
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Datenerhebung mit dem smartblue Datenlogger

Der smartblue Datenlogger ist eine spezielle Hardware für das Monitoring von Solar-Anlagen jeder Größenordnung. Die Lösung ist mit nahezu allen marktgängigen Komponenten der Mess- und Regeltechnik kompatibel und sehr schnell eingesetzt.

Prüfen der Anlagendokumentation

Grundsätzlich sollte jeder Anlagenbetreiber nach erfolgreicher Installation der PV-Anlage eine ausreichende Dokumentation über die Installation erhalten. Gerade bei übernommenen Bestandsanlagen sind im Laufe der Zeit viele verschiedene Dienstleister auch nach der Inbetriebnahme an Wartung und Erweiterung der PV-Konfiguration beteiligt. Deshalb ist die Anlagendokumentation oft „Stückwerk“ und in Teilen oder sogar vollständig veraltet oder lückenhaft. Mit den folgenden Checks bringen Sie Ihre Dokumentation wieder auf den neuesten Stand und finden heraus, ob und wo etwas fehlt.

  • Fehlende / Fehlerhafte PV-Stringpläne: Bei dem Bau der Anlagen wird oft nicht die geplante Verschaltung der PV-Strings/Module umgesetzt. Diese Änderungen werden häufig nicht in den Anlagendokumentationen angepasst. Dadurch sind Ertragsvergleiche zwischen kombinierten String-Bündeln nicht mehr möglich und Ausfälle von einzelnen Strings eines Bündels werden schwer zu erkennen.
  • Plausibilitätsprüfung der Modulverschaltung: Bei den meisten heute installierten Photovoltaikanlagen werden Stringwechselrichter eingesetzt. Dabei werden die Photovoltaik-Module je nach Anzahl und Verschattungssituation, zu einzelnen Strängen möglichst gleicher Modulleistung zusammengeschaltet. Trifft man eine geeignete Modul-Wahl bei der Verschaltung der Strings, erzielen diese Photovoltaikanlagen trotz Reihenschaltung und Verschattungen auch sehr gute Wirkungsgrade.

  • PV-Stringanzahl und PV-Stringlänge bestimmen: Sobald die Daten aus der Anlagendokumentation in die Monitoring-Software eingepflegt wurden, können Sie die Anzahl der an den Wechselrichtereingang parallel geschalteten PV-Strings und die Länge der PV-Strings (Anzahl der in Reihe geschalteten PV-Module) bestimmen.

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Überwachen Sie Ihre PV-Anlagen mit Smart Monitor!

Das Smart Monitor Web-Portal zeigt Ihnen übersichtlich alle wichtigen Daten Ihrer Energieanlagen auf allen Geräten wie PC, Laptop, Tablet oder Smartphone. Die Anlagendaten werden unabhängig vom Hersteller der Hardwarekomponenten wie z.B. Wechselrichter, Speichersystem, Verbrauchszähler oder Datenlogger einheitlich dargestellt und in einer Portfolioansicht zusammengefasst. Alles Wichtige auf einen Blick!

Prüfung der Anlagenperformance

Alle Ihre PV-Komponenten sind miteinander verbunden, die Kommunikation funktioniert und auch die saubere Konfiguration in Ihrer Monitoring-Software ist gewährleistet. Fertig! Oder nicht? Mit den folgenden Schritten machen Sie noch einmal einen letzten Initialcheck. Wir legen Ihnen diesen Schritt nahe, bevor Sie in das operative Monitoring übergehen. Oft fallen auch in dieser Phase noch einige Besonderheiten oder Umstände auf. Diese können die Messungen beeinflussen, wenn man sie nicht vor Beginn des laufenden Monitorings erkennt und berücksichtigt oder bereinigt.

  • Prüfung auf anlagenspezifische Ertragseinbußen (z.B. Verschattung)
  • Prüfung auf Ertragseinbußen verursacht durch Umwelteinflüsse (z.B. Verschmutzung, Bewuchs usw.)


Haben Sie Fragen zur technischen Betriebsführung von Bestandsanlagen?

Bei der technischen Führung von Bestandsanlagen geht es also nicht nur um die Instandsetzung von dokumentierten Mängeln, sondern um Prozesssicherheit, Konformität und Minimierung von Betreiberrisiken. Benötigen Sie Unterstützung bei der Überwachung Ihrer Solaranlagen oder von ganzen PV-Parks helfen wir Ihnen über unser Operatives Monitoring gerne weiter. Kontaktieren Sie uns hierzu einfach!

Das müssen PV-Investoren beachten!

Investments in solare Energien im Sinne von Photovoltaik-Anlagen sind nach wie vor attraktiv, denn in kaum einer anderen Anlageform lässt sich der Nachhaltigkeits-Gedanke mit dem Streben nach attraktiver Rendite so gut vereinen. Doch auf dem Weg zum grünen Investment gibt es für potenzielle PV-Investoren einiges zu beachten. Werden bestimmte Aspekte nicht beachtet oder unkorrekt ausgeführt, herrscht Gefahrenpotenzial. Was müssen PV-Investoren also beachten? Im Folgenden möchten wir Ihnen deshalb einen Wegweiser an die Hand geben, damit Sie bei Ihren Anlagen in die Sonnenenergie Fallstricke vermeiden.

Solarenergie – welche Art PV-Investoren gibt es?

Von wenigen Tausend Euro bis hin zum Millionen-Bereich gibt es viele Investitionsmöglichkeiten in Photovoltaik-Anlagen. So können auch Investoren mit einem geringen Anlagekapital PV-Anlagen zu 100 Prozent selbst erwerben. Lassen Sie uns zuerst einen Blick auf die zwei Gruppen möglicher PV-Investoren werfen.

Wussten Sie:

Eine große Anzahl bestehender PV-Anlagen in Deutschland wird weiterverkauft. Damit sind laufende Photovoltaik-Anlagen für Privatinvestoren, die nicht selbst bauen wollen, eine interessante Anlagemöglichkeit.

 

  • Kleininvestoren
    Investor ist bereits, wer auf sein eigenes Hausdach eine Photovoltaik-Anlage installieren lässt, um künftig seinen Bezugsstrom, den er bisher über seinen Energieversorger erhalten hat, auf ein möglichst geringes Verbrauchs- und Preisvolumen zu erzielen. Um dies zu optimieren, werden daher immer häufiger auch PV-Anlagen in Kombination mit Batteriesystemen installiert, dies soll die Autarkie erhöhen. Diese Gruppe von Investoren investiert also in eine Technologie, um künftig Einsparungen zu realisieren, zugleich möchte man für die Umwelt Gutes tun. Überzeugungen und Idealismus spielen neben betriebswirtschaftlichen Gründen eine Rolle.
  • Anleger
    Auf der anderen Seite treffen sich Anleger in Form von Privatpersonen, genossenschaftlich organisierten Anlegern, Stadtwerken sowie institutionellen Anlegern. Das gemeinsame Ziel ist vornehmlich Kapitalrendite, eine Verbindung mit steuerlichen Abschreibungsmodellen. Nicht selten investiert oder beteiligt man sich an größeren PV-Systemen und wird Eigentümer oder Miteigentümer eines PV-Systems auf fremdem Dach oder Grundstück und nicht selten sogar im Ausland. Der Bezug zur Anlagentechnik steht hierbei nicht immer im Vordergrund, allein die Rendite zählt.

Investitionssicherheit als zentraler Wunsch von PV-Investoren

Einen gemeinsamen Wunsch haben sie jedoch alle, unabhängig von der Grundmotivation. Man wünscht sich Investitionssicherheit und hofft auf einen langen, störungsfreien Betrieb bei gleichzeitig höchstmöglichen Erträgen. Und so mancher Anbieter hat mit Slogans geworben wie „risikofrei, wartungsfrei, Garantie über 25 Jahre, steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten, verwendete Komponenten mit langfristigen Herstellergarantien, Renditen bis zu zehn Prozent“ und vielem mehr.

Die Realität sieht anders aus: Tatsächlich ist ein PV-System – sofern es aus hochwertigen Komponenten besteht und durch qualitätsbewusste Planer und Errichter gebaut wurde – eine wartungsarme Technologie. Wartungsfrei ist diese Technologie damit jedoch nicht! Eine Photovoltaik-Anlage ist während des Betriebszeitraumes über viele Jahre auch einigen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Diese können erhebliche Auswirkungen auf die Rendite und die Sicherheit haben. Statistiken zeigen uns: Viele PV-Systeme erreichen die ehemals geplanten Erträge nicht und somit auch nicht den gewünschten Return-On-Invest (ROI). Eine steigende Anzahl sogenannter Repowering PV-Systeme zeigt auf das Problem.

Wussten Sie:

Unter Photovoltaik Repowering versteht man die Option, die Photovoltaikanlage zu modernisieren. Dabei handelt es sich meist um einen leistungsbedingten Austausch bestimmter Komponenten. Häufig handelt es sich dabei um den Wechselrichter, denn moderne Wechselrichter haben aufgrund des technischen Fortschritts einen deutlich höheren Wirkungsgrad als das vorhandene Gerät und optimieren die Erträge der Bestandsanlage.

Bewährtes in die Welt der neuen Energien übernehmen

Zum besseren Verständnis und zur realistischen Risikoeinschätzung lohnt sich daher ein Blick zurück auf die „Alte Energiewelt“ mit ihren riesigen Kraftwerksblöcken und teils gigantischer Konzentration von Erzeugungsanlagen. Wir sollten im Sinne der Energiewende die gewonnenen Erfahrungen aus der alten in die neue Energiewelt übertragen. Kein Energiekonzern hat sein Investment in ein Kraftwerk ohne eine entsprechende Servicekomponente geplant. Wir kennen aus dieser Kraftwerkswelt teils riesige, miteinander vernetzte Schaltzentralen und Leitwarten. In diesen wacht ein Heer von Technikern im Mehrschichtbetrieb darüber, dass der reibungslose und sichere Betrieb eines Kraftwerkes und seines gesamten Verteilernetzes gewährleistet ist, um stets lieferbereit zu sein. Ein entsprechendes Sicherheitsnetzwerk ist zwingend auch für die „Neue Energiewelt“ nötig.

Was wir nun im Zeitalter der Energiewende aktuell sehen, ist ein rasanter Transformationsprozess von der alten, zentralistischen Energiewelt hin zur neuen, dezentralen Struktur mit erneuerbaren Energien. Dem gilt es auch die Investitionsentscheidungen anzupassen.

Erfahrene PV-Investoren in EEG-Anlagen wissen genau, worauf jetzt zu achten ist. Sie wählen bei der Entscheidung für einen Anbieter oder Betreiber den Partner aus, bei dem sie gewisse Qualitätsmerkmale erkennen. Gleiches gilt selbstverständlich, wenn es um die Auswahl eines zuständigen Service- oder Wartungsunternehmens geht.

Checkliste beim Investment in eine Neuanlage

Wenn es um neue Anlagen geht, spielt selbstverständlich die Planung des Standorts und die Auswahl von Anlagenkomponenten eine große Rolle. Ist die Anlage dann errichtet, geht es an das „Eingemachte“. Jetzt entscheiden die Qualität des Anlagenbetriebes, die Aufbau- und Ablauforganisation der Services und der Service-Workflows über den stabilen und profitablen Anlagenbetrieb.

Genau hier findet man ein breites Qualitätsspektrum. Von sehr guten Servicedienstleistern bis hin zu schwarzen Schafen ist alles vertreten. Wie aber soll ein Investor das im Vorfeld seiner Entscheidung erkennen? Es gibt einige Merkmale und Indizien, die hier mehr Klarheit verschaffen. Der erfahrene Investor stellt unter anderem folgende Fragen und verlangt Antworten:

  • Wird der Anlagenbetrieb der PV-Anlagen, in die ich mein Geld investiere, professionell überwacht, um Ertragsausfällen vorzubeugen?
  • Ist bauseits eine stabile Kommunikationstechnik geplant, die sofort ungewollte, abnorme Betriebszustände erfasst und meldet?
  • Wie wird bei konkreten Problemen mit diesen Ereignismeldungen umgegangen?
  • Gibt es einen Serviceleitstand über den schnelle Service-Entscheidungen möglich sind?
  • Ist in dem Servicekonzept eine automatisierte Fehlererkennung integriert, um Reaktionsverzögerungen durch den Faktor Mensch ausschließen zu können?
  • Wie schnell ist der Informationsfluss vom Auftreten eines abnormen Betriebszustandes bis zur technischen Problembeseitigung?
  • Gibt es Referenzen?

Jede Antwort auf diese Fragen hilft dem Investor zur Investitionsentscheidung für oder gegen ein Projekt, für oder gegen einen Servicedienstleister.

Beachten Sie dies beim Investment in eine Bestandsanlage

Besondere Aufmerksamkeit möchten wir noch auf den Markt für Bestands- oder Altanlagen lenken. Es ist eine normale Entwicklung, wenn sich aus dem Pool von inzwischen mehr als 1,6 Mio. Bestandsanlagen in der Bundesrepublik Deutschland auch ein Markt für Gebrauchtanlagen bildet. Immerhin ist Deutschland weltweiter Vorreiter in der Solartechnik. Die Erfinder des EEGs kommen aus Deutschland, haben Maßstäbe gesetzt und Nachahmer in aller Welt produziert. Also ein Erfolgsmodell „Made in Germany“.

Mittlerweile gibt es mehrere Anbieter und Vermarktungsplattformen für Bestandsanlagen, einhergehend eine stetig steigende Interessentengruppe aus Investoren für diese Altanlagen. Es sind unterschiedliche Motive, warum sich ein PV-Anlageneigentümer noch vor Ende des ehemals geplanten EEG-Zeitfensters (z.B. 20 Jahre) von seinem PV-Eigentum trennt.

  • Das einfachste Motiv: er möchte sein gebundenes Kapital aus privatem familiärem Anlass vorzeitig wieder zurück oder braucht Liquidität für andere Ziele.
  • Sehr oft verbirgt sich aber auch ein betriebswirtschaftlicher Zwang hinter seiner Verkaufsofferte. Der PV-Investor hat möglicherweise in ein PV-System investiert, bei dem die geplanten Erträge und die tatsächlich erzielten Renditen in eine erhebliche Unwucht gekommen sind. Die finanzierende Bank hat auf diese Probleme hingewiesen und es gibt Stress oder bereits Konflikte.

Checkliste vor dem Erwerb einer Bestandsanlage

Worauf sollten der Kaufinteressenten, potenzielle neue PV-Investoren unbedingt achten, dem solche Bestandsanlagen angeboten werden? Hier einige der wichtigen Themen:

  • Sind zum angebotenen PV Gebraucht-System die Planungsunterlagen des ehemals beauftragten Ingenieurbüros lückenlos vorhanden und einsehbar: Genehmigungsverfahren, Baupläne, Pachtverträge bei Parks usw.?
  • Gibt es hierbei Konflikte, die mit der errichteten Anlage in Verbindung stehen oder sind diese bereits absehbar?
  • Ist zum Zeitpunkt der Anlagenplanung eine seriöse und nachprüfbare Ertragsprognose für den gesamten Betriebszeitraum erstellt worden und einsehbar?
  • Ist die Dokumentation der verwendeten Komponenten und die elektrische Anlagendokumentation vollständig vorhanden?
  • Sind die Anlagenerträge der bereits verstrichenen Betriebszeit nachprüfbar dokumentiert?
  • Ist die errichtende Firma, der EPC, noch in der PV-Branche aktiv, oder gab es hier eventuell Insolvenzen?
  • Gibt es noch die Herstellerfirmen der folgenden Komponenten oder gab es hier Insolvenzen?
    • der verwendeten Unterkonstruktion
    • der Module
    • des Wechselrichters
    • des Kommunikationssystems
  • Gab oder gibt es einen Anlagenbetreiber?
  • Gab oder gibt es einen Wartungsdienstleister?
  • Wie und in welchen Zeitabständen wurden präventive Services an dem angebotenen PV-System durchgeführt und sind diese Services vollständig dokumentiert?
  • Gibt es eventuell laufende Rechtsstreitigkeiten mit Errichter-Firmen oder Komponenten-Herstellern?
  • Sind Streitigkeiten wegen Moduldegradationen oder nicht erfüllten Leistungsgarantien und Produktgarantien möglich?
  • Gibt es eine vertraglich gebundene Regelung bezüglich der Direktvermarktung und hat der Direktvermarkter seine Pflichten bisher ordentlich erfüllt?
  • Stehen Repowering-Maßnahmen an und welches Budget ist hierfür einzuplanen?

Man könnte diesen Fragenkatalog noch mit weiteren, vielleicht auch speziell projektbezogenen Themen füllen. Fakt ist jedenfalls: Der Investor sollte dafür sensibel sein und – wenn er sich fachlich nicht kompetent genug fühlt – auch nicht davor scheuen, einen Spezialisten oder Gutachter zu Rate zu ziehen.

Sorgfältige Auswahl vermeidet Überraschungen

Fast jeder hat in seinem Leben schon einen oder mehrere Gebrauchtwagen erworben. Erinnern Sie sich noch daran, wie sorgfältig Sie Ihre Wahl getroffen haben? Wie viele Kriterien Sie angelegt haben? Sehr gut – dann sollte ja nichts passieren, wenn Sie sich für ein PV-Gebrauchtsystem interessieren. Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser, dieses Sprichwort kennen wir alle. Wir möchten Sie dazu ermuntern es in Sachen PV-Investitionen auch anzuwenden!

Sind Sie an weiteren Beiträgen für Solar-Investoren interessiert? Abonnieren Sie unseren Newsletter und Sie verpassen keinen Beitrag mehr. Falls Sie selbst auf der Suche nach einer Monitoring-Lösung für Ihren aktuellen Bestand oder ein potenzielles Investitionsobjekt sind, kontaktieren Sie unseren Vertrieb. Die smartblue AG bietet allen Beteiligten – ob Besitzern von kleineren PV Systemen, Investoren, Investmentfonds, Energiegenossenschaften, Service-Systemhäusern, Portfoliomanagern und Betriebsführern ein einheitliches und übersichtliches Serviceportal, den Smart Control Serviceleitstand. Immer mehr Marktteilnehmer vertrauen auf diese professionelle Lösung zur technischen Betriebsführung von PV Systemen.

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Nachbericht zur Intersolar 2016

2016 haben sich 1074 Aussteller zur Intersolar und ees Europe 2016 angemeldet. Klar erkennbar, der vor allem durch Deutschlands Energiepolitik geprägte Begriff „Energiewende“ ist international angekommen und prägt eine ganze Industrie – und formt die damit einhergehende Dienstleistungsbranche neu.

Ein Rückblich lohnt sich, 2015 Auf der Intersolar Europe präsentierten sich vor einem Jahr mehr als 1.000 Aussteller aus 42 Ländern einem internationalen Publikum von rund 38.000 Besuchern aus 165 Ländern. Mehr als 1.500 internationale Teilnehmer kamen zur Intersolar Europe Conference und ihren diversen Side-Events.

Schwerpunktthemen und Transformation der Branche

Diesjährige Messeschwerpunkte 2016 waren Innovationen zur Energiespeicherung, intelligentes Last- und EnergiemanagementDirektvermarktung von regenerativ erzeugter Energie, aber und vor allem intelligente Managementsysteme zur Überwachung und zur technischen Betriebsführung von regenerativen Energie-Erzeugungsanlagen.

Damit wird deutlich, der Schlüssel zu einer erfolgreichen Energiewende ist die intelligente Verknüpfung aller entsprechenden Herausforderungen.

Waren es vor einigen Jahren noch eher Marktteilnehmer aus dem Mittelstand und vorwiegend aus den regenerativen Energien, so wird nun eine Transformation erkennbar. Die Solarbranche und die großen Energiekonzerne, ehemals Konkurrenten, haben sich angefreundet und sind dabei in neuer Organisationsstruktur zu Partnern zu werden.

Entwicklungen bei Smartblue

Die Smartblue AG ist seit 2010 in der PV-Branche eine feste Größe und war wie bereits die Jahre zuvor auch im Jahr 2016 wieder Aussteller auf der Intersolar 2016.  Als marktführendes Unternehmen bietet smartblue seinen Kunden ein herstellerunabhängiges Internetportal zur technischen Betriebsführung, für PV Systeme, Datenlogger und Solarpark-Steuerungen an.

Messegespräche mit Bestandskunden und neuen Interessenten auf der Intersolar 2016 bestätigen die Unternehmensstrategie von smartblue. Der Markt fordert herstellerunabhängige Überwachungslösungen und maximale Flexibilität, egal welche Datenlogger und Wechselrichter verbaut wurden. Damit liegt smartblue voll im Trend und unterstützt die Anforderungen des Marktes, da eine PV Anlage ohne intelligentes Monitoring und ohne qualifizierte Betriebsführung selten den vom PV Investor ehemals geplanten Return of Invest erreicht.

Viele Unternehmen setzen bereits seit längeren den Smart Control Serviceleitstand zur technischen Betriebsführung mit integriertem Smart Monitor 2.0 als profitables wirkungsvolles Serviceinstrument ein. Auf der Intersolar 2016 hat die Smartblue AG nun zusätzlich zum Smart Control Serviceleitstand mit integrierten Smart Monitor 2.0 eine völlig neu entwickelte, erweiterte Smart Monitor Applikation vorgestellt, den Smart Monitor 3.0.

Zielgruppe für Smart Monitor 3.0 sind EVUs, Energiegenossenschaften, Investmentgesellschaften, und Solarsystemhäuser mit großem Anlagenportfolios. Diese neu entwickelte Applikation erleichtert den Einstieg in ein umfassendes Portfoliomanagement und bietet darüber hinaus die Möglichkeit neben PV-Systemen auch andere Energieerzeugungsanlagen zu integrieren.

Weitere Informationen zu unserer Lösung Smart Control finden Sie als Broschüre im Download-Bereich oder Sie kontaktieren uns einfach direkt. Möchten sie zukünftig keine Neuigkeiten von uns mehr verpassen, folgen Sie uns auf Xing oder LinkedIn oder abonnieren Sie unseren Newsletter!

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