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3+Solar entscheidet sich für Smartblue-Überwachungslösung für Photovoltaikanlagen

Die 3+Solar GmbH setzt ab sofort den „Smart Control“ Leitstand der smartblue AG als Software-Lösung für die intelligente Betriebsführung von Photovoltaik-Anlagen ein. Die 3+Solar GmbH bietet die Überwachung und Betriebsführung von Photovoltaik-Anlagen als Dienstleistung an. Das Angebot richtet sich an Installateure, die ihren Endkunden den kompletten Wartungsservice anbieten, die kontinuierliche Überwachung der Anlagen aber gerne auslagern möchten. Der Smartblue-Leitstand bietet der 3+Solar hier die optimale Lösung. Er ist kompatibel zu allen gängigen Geräten, zudem verfügt er über eine automatische Fehlererkennung.

Mit der Überwachungslösung von Smartblue kann 3+Solar sowohl Installateuren als auch privaten Anlagenbesitzern die komplette Betriebsführung von Solaranlagen anbieten. Dazu zählen insbesondere die kontinuierliche Überwachung sowie das Identifizieren auch von geringfügiger Minderleistung. Die Smartblue-Lösung hilft 3+Solar die Kosten für die Dienstleistung deutlich zu senken. Der Grund liegt in der automatischen Fehlererkennung. Dadurch ist eine manuelle Überprüfung der von den Anlagen gesendeten Messdaten nicht mehr erforderlich. Stattdessen übernimmt eine zentrale Serverplattform diese Aufgaben: Dort analysieren zahlreiche Algorithmen kontinuierlich die ankommenden Daten. Im Ergebnis erhält 3+Solar aussagekräftige Fehlermeldungen, die den angeschlossenen Fachpartnern und Installateuren umgehend zugesandt werden. Diese kümmern sich dann um Service und Reparatur vor Ort. Für die Betriebsführung wird eine jährliche Service-Gebühr erhoben.

Die Lösung ermöglicht eine exakte, automatische Alarmgebung, die statt einfacher Fehlermeldungen echte Wartungstickets erstellt. Fehlalarme werden vermieden. Zudem ist das Überwachungssystem unabhängig vom verwendeten Hersteller des Datenloggers. Vom Wechselrichter- über String- bis hin zum Modul-Monitoring können Systeme unterschiedlicher Anbieter integriert werden. Die Größe der Anlage spielt dabei keine Rolle, von wenigen Kilowatt bei Aufdachinstallationen bis hin zu Megawatt-Projekten sind alle Leistungsklassen möglich.

Monitoring als Dienstleistung

„Wir haben uns aus drei Gründen für die smartblue-Lösung entschieden: Sie ist einfach für uns zu bedienen, weil wir alle Anlagen in einem zentralen Portal überwachen können. Wir können mit geringeren Gesamtkosten eine höhere Qualität bei unserem Überwachungsservice erzielen. Zu guter Letzt ist die automatische Fehlererkennung, die auch versteckte Fehler erkennt, ein herausragendes Leistungsmerkmal“, erläutert Herbert Mauerer, Geschäftsführer der 3+Solar GmbH. „Wir können so als Dienstleister die Betriebsführung für Installateure und Endkunden kostengünstig anbieten und anfällige Reparaturen koordinieren.“

Mit der Integration des Smartblue-Leitstandes für das Photovoltaik-Monitoring ergänzt 3+Solar das umfangreiche Produktportfolio für Installateure: Von der Finanzierung und Planung über die Projektierung samt Installation bis hin zur Betriebsführung mit Überwachung der Anlagen bietet das Unternehmen nun alle Leistungen aus einer Hand an. Die Beziehung zum Endkunden bleibt dabei strikt beim Installateur.

„Die Zusammenarbeit mit einem Full-Service-Anbieter wie 3+Solar bestätigt uns darin, dass wir über die richtige Lösung zum richtigen Zeitpunkt verfügen“, sagt Günter Seel, Vorstand der Smartblue AG. „Jede achte Solaranlage in Deutschland liefert weniger Strom, als sie könnte. Bisher verfügen auch erst etwa 20 Prozent aller Photovoltaikanlagen über ein Monitoring. Deutlich weniger werden durch eine professionelle Betriebsführung betreut. Unternehmen wie 3+Solar tragen zur Professionalisierung bei, um die Effizienz der Solarenergie hierzulande weiter zu steigern. Mit unserem Produkt wollen wir diese Entwicklung fördern.“

Über die 3+Solar GmbH

Die 3+Solar GmbH bietet Installateuren einen kompetenten, preiswerten und zuverlässigen Service rund um ein PV-Projekt an. Das Unternehmen verfügt über ein eigenes Logistikzentrum und hält großzügig Ware vor, um jederzeit lieferfähig zu sein. Die installationserfahrenen Ansprechpartner konfigurieren auf Wunsch ein komplettes Projekt bis hin zur Betreuung vor Ort. Vor allem in Stoßzeiten hilft dies den Installateure, um bei ihren Kunden fristgerecht liefern und installieren zu können. Komplettiert wird dies durch den Service “Betriebsführung”, bei dem die Anlagen kontinuierlich auf perfekte Funktionsweise hin überwacht werden. Abweichungen vom Erwartungswert werden sofort dem Installateur übermittelt mittels eines aussagekräftigen Fehlertickets, in dem die Abweichung belegt wird und mögliche Ursachen benannt werden.

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Schneelasten als langfristige Gefahr für Solarertrag

Vielfach legt sich bereits der Nachtfrost auf die Solaranlagen, bis zu länger anhaltenden Schneefällen ist es nicht mehr weit. Anlagenbesitzer sollten sich jedoch weniger um die kurzfristigen Ertragseinbrüche durch Schneebedeckung sorgen, sondern vielmehr um mögliche Folgeschäden, Denn Schneelasten sind eine Gefahr für den Solarertrag. Schneelasten und Kälte können leicht Module, Halterung, Elektronik oder Verkabelung beschädigen – die Folge sind häufig unbemerkte Ertragsausfälle in den Sommermonaten. Monitoring und Vergleich mit historischen Daten spielen hier eine Schlüsselrolle.

Schneelasten als langfristige Gefahr für Solarertrag

Der erste Schein trügt: Nicht die verschneiten Solarmodule sind es, die den Stromertrag signifikant beeinflussen, sondern die häufig unentdeckten Folgeschäden. Obwohl sich Photovoltaik grundsätzlich auch zur Winterzeit lohnt, produzieren die Anlagen das Gros des Stroms doch von Frühling bis Herbst; neben der Sonnenscheindauer ist der flachere Einstrahlwinkel im Winter hierfür hauptverantwortlich. Verschneite Anlagen sind daher weniger ein Hemmnis – vor allem bei Montagewinkeln größer als 30 Grad rutscht der Schnee schnell wieder ab.

Als problematisch können sich jedoch die Lasten erweisen, die durch die Schneedecke auftreten: Gerade bei nassem Schnee liegen schnell 80 Kilogramm und mehr pro Quadratmeter an, in Bergregionen kann dieser Wert leicht doppelt so hoch sein. Friert der Schnee fest, können Module auf Dauer beschädigt werden. Relativ schnell kann es außerdem passieren, dass Halterungen und damit auch die Verkabelung in Mitleidenschaft gezogen werden. Prekär: Da Module meist per Reihenschaltung in Strings miteinander verbunden sind, reicht bereits eine Schadstelle, um die Leistung eines ganzen Strings dauerhaft negativ zu beeinträchtigen. Räumversuche bergen jedoch die Gefahr zusätzlicher Schäden sowie Unfälle und sollten daher unterlassen werden.

„Photovoltaikkraftwerke sind von kalter Witterung durchaus betroffen, häufig langfristig. Wir empfehlen, die Anlagen nach Möglichkeit im Frühjahr einer erweiterten Sichtprüfung zu unterziehen. Zumindest teilweise können so Defekte erkannt oder vermieden werden, etwa bei sich lösenden Steckverbindungen oder brüchigen Kabeln“, erklärt Günter Seel, Vorstand der smartblue AG. „Grundsätzlich bieten jedoch nur moderne Monitoring-Lösungen die nötige Gewissheit und Sicherheit, dass eine Solaranlage in den auf den Winter folgenden Monaten den optimalen Ertrag liefert. Ohne Überwachung besteht die Gefahr, dass Anlagen dauerhaft unerkannt unter Plan laufen. Die Folge sind beträchtliche Auswirkungen auf Rendite oder den produzierten Strom.“

Monitoring und Dokumentation helfen bei Versicherungs- und Garantiefragen

Entsprechende Überwachungslösungen sollten neben einem Benchmarking auch Langzeitdaten berücksichtigen. Besonders wichtig für die kalte Jahreszeit ist eine detaillierte Analyse der Daten – gerade bei Schneefall liefern viele Monitoring-Lösungen Fehlermeldungen; Wartungstechniker werden in der Folge unnötig zu Anlagen geschickt. Eine intelligente Datenanalyse hingegen erkennt, wenn Schnee liegt, etwa indem sie die Daten von Wettersatelliten berücksichtigt. Auf diese Weise können Anlagenbetreiber im Frühjahr zuverlässig erkennen, ob die Leistungswerte noch stimmen.

Auch Anlagenbesitzer, die über ein Photovoltaik-Monitoring verfügen, müssen einige Aspekte beachten. Insbesondere gilt, Fehlermeldungen zu dokumentieren. Auch sollten die festgestellten Schäden nach Möglichkeit festgehalten werden. Wenn etwa Schneelasten einen Defekt verursacht haben, können Fotos bei der späteren Regulierung des Schadens durch eine Versicherung hilfreich sein. Auch Schäden an Modulen sollten wenn möglich als Bild festgehalten werden. Gemeinsam mit der Datenauswertung einer Überwachungslösung für die Solaranlage können sich Defekte so einfach zuordnen lassen, so dass Hersteller den nötigen Nachweis für Garantieleistungen vorliegen haben.

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Zwölf Prozent der deutschen Solaranlagen erbringen zu wenig Leistung

Jede achte Solaranlage in Deutschland, das heißt zwölf Prozent, arbeitet deutlich unterhalb des Optimums, das für einen profitablen Betrieb notwendig wäre. Damit erbringen viele Solaranlagen zu wenig Leistung. Die betroffenen Anlagen erreichen teilweise weniger als die Hälfte des Stromertrages, den sie einbringen könnten. Mittelgroße Anlagen zwischen 10 bis 100kW schneiden dabei besser ab als Klein- und Großanlagen, bei denen 15 Prozent beziehungsweise 16 Prozent unterhalb des Wertes von 750kWh/kWp liegen. Diese Zahlen sind das Ergebnis einer Auswertung im Auftrag der smartblue AG. Insgesamt hat die Analyse die Daten von über 600.000 Anlagen aus ganz Deutschland berücksichtigt, die von der Deutschen Gesellschaft für Solarenergie (DGS) auf energymap.info stammen.

Im Schnitt laufen zwölf Prozent aller PV-Anlagen unterhalb 750 kWh/kWp. Bei den kleineren Anlagen mit weniger als zehn Kilowatt Leistung sind es sogar 15 Prozent. Die höchste Rate an Anlagen mit Minderleistung verzeichnen Anlagen zwischen 250 Kilowatt und einem Megawatt Leistung. Mehr als 16 Prozent produzieren dabei deutlich weniger Strom, als selbst unter ungünstigen Verhältnissen zu erreichen wäre. Zum Vergleich: In Südbayern lassen sich etwa 1.200 kWh/kWp erreichen, in Norddeutschland sind noch 800 bis 900 kWh/kWp möglich.

Für die Minderleistungen sind unterschiedliche Faktoren verantwortlich. „Sowohl Defekte der Verkabelung als auch der Module tragen zur Minderleistung von Solaranlagen bei. Modulfehler werden hierbei häufig gar nicht oder erst viel später entdeckt “, erläutert Tomi Engel, Mitglied der DGS, das Ergebnis. „Ähnlich verhält es sich bei Verschattungen – schon Stromleitungen können die Leistung einzelner Strings dabei spürbar senken. Bleiben schleichend zunehmende Ertragsminderungen wie wachsende Bäume oder Büsche unerkannt, können Solaranlagen damit schnell unrentabel werden.“

Zwölf Prozent der deutschen Solaranlagen erbringen zu wenig Leistung

Anlagenüberwachung hilft nur bei entsprechender Auswertung der Daten

Der Einsatz von Monitoring-Lösungen für Photovoltaik-Anlagen kann hier Abhilfe schaffen. Die Überwachungsanlagen messen die Daten der Solarkraftwerke und verständigen bei möglichen Defekten die Besitzer. Wichtig ist hierbei allerdings, dass eine entsprechende Auswertung der Daten erfolgt. Sonst müssen sich die Anlagenbesitzer selber Ihre Schlüsse aus den Daten ziehen, und das ist oft schlicht nicht möglich. Von Vorteil ist eine möglichst detaillierte Überwachung der Anlage, im Idealfall bis auf das einzelne Modul genau – samt entsprechend tiefgreifender Auswertung der so ermittelten Daten.

„Produziert ein Solarkraftwerk weniger Strom als prognostiziert, kann dies auch an einem schlechten Monat liegen – oder an einem Defekt der Anlage. Die perfekte Überwachung erkennt den Grund dafür und kann unterscheiden, ob schlechtes Wetter, Defekte, altersbedingte Degradationen oder Verschattungen die Ursache für die Ertragsminderung sind“, erklärt Dr. Philipp Geiger, Gründer und Vorstand der smartblue AG. Das Unternehmen hat eine Überwachungslösung namens Smart Monitor entwickelt, die genau diese Analyse und Informationsaufbereitung automatisch durchführt. Der Web-basierte Service ist kompatibel zu einer Vielzahl von gängigen Überwachungsgeräten im Markt und umfasst einfaches Wechselrichter-Monitoring, die Überwachung von Strings bis zu einem detaillierten Monitoring einzelner Module.

Die Bedeutung solcher Überwachungslösungen und die Aussage der Analyse unterstreichen auch Experten aus Wissenschaft und Technik. „Fällt nur auf ein einziges Modul ein Schatten oder ist nur ein Modul – etwa durch ein Hagelkorn – beschädigt, sinkt bereits die Leistung des ganzen Strings signifikant. Die ermittelten Werte erscheinen mir daher leider durchaus realistisch“, sagt Prof. Dr.-Ing. Wilfried Zörner, Wissenschaftlicher Leiter des Kompetenzfeldes Erneuerbare Energien der Hochschule Ingolstadt. „Wer Photovoltaik-Anlagen nicht sinnvoll überwacht, führt die bereits getätigten Fördermaßnahmen durch das EEG ad absurdum und gefährdet letztlich den Beitrag der Photovoltaik zur Energiewende.“

Basis für die Analyse waren die Daten von den mehr als 600.000 Anlagen, die vor dem 1.1.2010 in Betrieb gingen. Berücksichtigt sind somit Kraftwerke aller Größenklassen, das bedeutet konkret von unter zehn Kilowatt bis über ein Megawatt. Die Ausgangsdaten sind für jedermann öffentlich zugänglich über www.energymap.info.

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smartblue AG zeigt drei neue Photovoltaik-Lösungen auf der Intersolar

Lösungen zur Anlagenüberwachung mit automatischer Fehlererkennung, Lösung zum professionellen Anlagen-Management für Solarteure, sowie ein Gerät zur Ertragssteigerung stehen im Mittelpunkt der Messeaktivitäten.

Die smartblue AG zeigt auf der Intersolar 2012 drei Neuheiten: „Smart Monitor“ überwacht Photovoltaik-Systeme und bietet eine intelligente, automatische Fehlererkennung. Außerdem zeigt das Unternehmen mit „Smart Control“ auf der Münchner Branchenmesse einen Leitstand, mit dem Solarteure viele PV-Anlagen zentral überwachen und so zusätzliches Service-Geschäft erzielen können. Der Optimizer „Endana“ ist ein Gerät zur Ertragssteigerung von Photovoltaik-Anlagen. smartblue wird auf Stand B2.485 der Intersolar ausstellen.

Monitoring-Lösung „Smart Monitor“

Die Überwachungslösung „Smart Monitor“ erkennt automatisch jede Fehlfunktion einer PV-Anlage und prüft auf Wunsch jedes einzelne Modul. Neu ist die intelligente automatische Fehlererkennung, die auch schleichende, ertragsmindernde Fehlfunktionen identifiziert und den Anlagenbetreiber mit Berichten informiert.

Abgestimmt auf die jeweiligen Anforderungen bietet smartblue verschiedene Monitoring-Lösungen, vom präzisen Modul-Monitoring mit einer regelmäßigen Messung von Strom-Spannungsmesskurven jedes Moduls über ein String-Monitoring bis zum einfachen Wechselrichter-Monitoring. Bestehende Überwachungslösungen lassen sich einbinden. Die Daten werden von den Überwachungsgeräten an der Anlage per Web auf die Server von smartblue übertragen und dort ausgewertet. Die Auswertung zeigt unter anderem, ob etwaige Ertragsminderungen auf Defekte oder nur auf Wettereinflüsse zurückzuführen sind, und informiert den Anlagenbetreiber, zum Beispiel per E-Mail oder SMS.

Anlagenüberwachung und –management für Solarteure mit „Smart Control“

Das Produkt „Smart Control“ wertet ebenfalls Daten aus gängiger Monitoring-Hardware aus, ist aber mit seinen umfangreichen Funktionen insbesondere für Solarteure gedacht. Mit den Daten der Web-basierten Lösung sind Installateure in der Lage, sich schnell einen Überblick über alle von ihnen überwachten Solarkraftwerke zu verschaffen. Smart Control identifiziert dabei diejenigen Anlagen, die nicht die veranschlagten Leistungsdaten liefern.

Installateure können so ihr Geschäft mit Service-Leistungen ausbauen – ein Bereich, der im Vergleich mit dem Boom der vergangenen Jahre beim Solarzubau noch Nachholbedarf hat und hohe Wachstumspotenziale birgt. Eventuelle Ertragsausfälle von PV-Anlagen durch Beschädigungen, Verschmutzungen oder zuvor unerkannte Verschattungen lassen sich einfach erkennen.

Optimizer „Endana“

smartblue vertreibt exklusiv in Deutschland, Österreich und der Schweiz den Ertrags-Optimizer „Endana“ des italienischen Herstellers Bitron Industries SpA. Die Lösung verschaltet die einzelnen Module einer PV-Anlage mit dem Wechselrichter regelmäßig neu, so dass immer die maximale Leistung erzeugt wird – auch wenn ein Teil der Anlage verschattet sein sollte. Auf diese Weise kann das System den Ertrag einer Anlage um bis zu 25 Prozent steigern.

Positive Nebeneffekte sind unter anderem ästhetischere Dachbelegungen bis an die Ränder sowie der Ausgleich alterungsbedingt nachlassender Erträge durch die Degradation von Solarzellen. Darüber hinaus bietet die Lösung ein Plus an Sicherheit, denn das System kann jedes Modul der Anlage abschalten, dass an keiner Stelle der gesamten Verkabelung noch Hochspannung anliegt – mit positiven Auswirkungen auf den Brandschutz.

„Wer eine Investition in der Größenordnung und Laufzeit einer Photovoltaik-Anlage tätigt, sollte auch wissen, ob die Anlage korrekt funktioniert. Ist dies nicht der Fall, können nicht nur leicht prognostizierte Renditen verfehlt werden, die Gesamtrendite kann ins Negative drehen – der Eigentümer zahlt drauf“, sagt Dr. Philipp Geiger, Vorstand der smartblue AG. „Wir zeigen auf der Intersolar unsere Lösungen zur Überwachung von Photovoltaik-Anlagen – von der Hardware über die Software bis hin zum Service-Angebot für Installateure. Wir bieten damit aus einer Hand ein umfassendes Portfolio, das den erfolgreichen Betrieb eines Sonnenkraftwerks langfristig sicherstellt.“

smartblue erhält Seed-Finanzierung für intelligentes Monitoring von Photovoltaik-Anlagen.

Die smartblue AG entwickelt, vertreibt und betreibt eine Internet-basierte Dienstleistung zur intelligenten Fehlererkennung von Photovoltaikanlagen. Der High-Tech Gründerfonds sowie zwei Privatinvestoren ermöglichen dem jungen Unternehmen mit ihrer Seed-Finanzierung, die Technologie zur Marktreife zu entwickeln und in den Markt einzuführen.

Seed-Finanzierung für intelligentes Monitoring

“Bei bestehenden Monitoring-Lösungen von Photovoltaik-Anlagen können Sie nicht unterscheiden, ob der Sommer schlecht war oder die PV-Anlage einen Defekt hat”, erklärt Dr. Philipp Geiger, einer der beiden Gründer von smartblue. “Das wollen wir ändern, weil PV-Anlagen perfekt funktionieren müssen damit am Ende des Tages das Investment kein Minusgeschäft wird. Aber auch, weil der Beitrag zur Energiewende maximiert werden muss”.

Smartblue’s Technologie erkennt Fehler von PV-Anlagen auf jedem einzelnen PV-Modul genau und erfasst kontinuierlich deren elektrische Charakteristik. Dies ist einzigartig im Markt. Erst dadurch kann eine echte Fehlererkennung des PV-Generators erfolgen. Das ist für die meisten Anlagen nicht möglich, da dort nur der Wechselrichter überwacht wird.

smartblue’s Überwachung gibt dem Betreiber ein großes Maß an Sicherheit. Da auch schwierige Fehler automatisch erkannt werden, kann die Energieproduktion sofort weiter gehen. Diese Anlagen haben keinen Minderertrag über lange Zeit. Zusätzlich reduzieren sich die Wartungskosten, da die Technologie jeden Fehler lokalisiert und damit die Fehlersuche entfällt.

„Die Messdatenerfassung vor Ort verrichtet ein sogenannter Optimizer, exklusiver Kooperationspartner stellt diesen her. Dieser hat die zusätzliche Funktionalität, im Falle teilweiser Verschattung den Anlagenertrag um bis zu 20% zu erhöhen, sowie im Falle eines Brandes die Hochspannung komplett abzuschalten“, erläutert Günter Seel, der andere der beiden Gründer, die Hardware-Strategie. „Was die bestehenden Anlagen betrifft: Man kann unsere Technologie auch nachrüsten“.

Klaus Lehmann, Senior Investmentmanager beim High-Tech Gründerfonds, verdeutlicht die Investitionsgründe des Fonds:„Ein sehr großer Teil der heute in Betrieb befindlichen PV-Anlagen erbringt nicht die prognostizierte Leistung und die damit dem Betreiber versprochene Rendite.

Schlechte Qualität oder unzureichend gewartete Anlagen verursachen Probleme

Ursache sind oftmals PV-Module mangelhafter Qualität oder unzureichend gewartete Anlagen. Uns hat überzeugt, dass man mit den Produkten der smartblue AG eine PV-Anlage modulgenau überwachen kann. Fehler der Anlage kann man schneller und genauer identifizieren. Vor allem aufgrund des zunehmenden Einbaus von asiatischen PV-Modulen rücken die Themen Qualität und reale Anlagenperformance immer mehr in das Bewusstsein von Anlagenbetreibern. Auch sehen wir eine neue Definition der Rolle des Anlageninstallateurs im Markt. Wo bislang der reine Verkauf einer PV-Anlage im Vordergrund stand, wandelt sich die Rolle des Installateurs in Richtung langfristiger Betreuung der Anlage. Das Monitoring und die damit mögliche bedarfsgerechte Wartung sind wesentliche Grundlagen für eine langfristige und effiziente Betreuung einer PV-Anlage. Wir sind überzeugt davon, dass die smartblue AG in diesem Marktsegment schnell eine führende Rolle einnehmen wird”.

Das Unternehmen konnte mit Hr. Dr. Dobelmann, geschäftsführendem Vorstand der RAL Gütegemeinschaft Solarenergieanlagen, einen ausgewiesenen Solar-Experten als Coach gewinnen. „Die smartblue – Technologie hat die richtige Antwort auf grundlegende Probleme des PV-Marktes und führt damit einen Trend an. Das hat uns überzeugt“, fasst der Privatinvestor Martin Weiss seine Investitionsentscheidung zusammen.

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